Anfang März letzten Jahres ging Nintendo bei den Heimkonsolen erneut ein Risiko ein: Als Nachfolger der Wii mit ihrer leicht zugänglichen Bewegungssteuerung und der Wii U, die mit ihrem wuchtigen Touchscreen-Controller glänzte, entzog sich der Hersteller  wieder einmal dem Leistungs-Wettrüsten mit den Wettbewerbern Sony und Microsoft.

Innovation statt Hardware-Overkill

Statt auf ausufernde Leistung der Hardware setzten die Japaner einmal wieder auf eine innovative Idee: Die neue Switch-Hardware wurde mit Bildschirm und Dockingstation ausgestattet und so zu einem Hybrid aus Handheld- und Heimkonsole.

Nach einem Jahr zeigt sich jetzt, dass sich Mut und Einfallsreichtum gelohnt haben: Mit mehr als 650.000 verkauften Geräten war die Switch in ihrem ersten Jahr Verkaufsjahr auf dem deutschen Markt deutlich erfolgreicher als damals die Wii.

Weltweiter Absatz im Vergleich

Nach Angaben von Statista verkaufte sich die Wii in Deutschland im Jahr 2007 knapp 630.000 Mal (und das war fast doppelt so oft wie Sonys PS3) und setzte damit zu einem mehrjährigen Höhenflug an, der mit weltweit über 100 Millionen Einheiten endete.

Einen solchen Gesamt-Absatz zu schaffen dürfte selbst für die so erfolgreich gestartete Konsole Switch nicht einfach werden, aber ihre Vorgängerin hat sie nun ja schon nach zwölf Monaten abgehängt.

Nintendo meldet einen weltweiten Absatz von bisher 14,86 Millionen Switch-Konsolen. Die Wii U kam während ihres vierjährigen Lebenszyklus nur auf 13,56 Millionen Geräte…